Verein für gerüsteten Vollkontaktkampf Wien

Ausrüstung

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Trainingsausrüstung


Diese Ausrüstung wird von unserem Verein beim Training verwendet und besteht aus modernen gepolsterten Waffen, Schilden und Protektoren.
Diese Form der Trainingsausrüstung wurde ursprünglich für Kinder entwickelt, wurde dann aber ins Training von Erwachsenen adaptiert. Derzeit wird sie von vielen Teams auf internationalem Top-Level zum Training verwendet und hat sich in dem Bereich bewährt.

Vorteile sind unter anderem:

  •  einfacheres Erlernen von Grundlagen wegen leichterer Handhabung
  •  Verringertes Verletzungsrisiko
  •  im Vergleich zur historischen Ausrüstung sehr geringer Preis
  •  geringere Belastungen von Wirbelsäule und Gelenken
  •  leichter Transport


Dieses System des Trainings hat sich in unserem Verein etabliert und ermöglicht bei gezieltem und intelligentem Einsatz große Fortschritte bei Können und Leistung der Kämpfer.

 

An dieser Stelle möchten wir die unterschiedlichen "Trainingsgeräte" mit ihren technsichen Parametern vorstellen...


Trainingsschwert "Einhänder"

Länge gesammt: 87 cm

Kingenlänge: 68 cm

Grifflänge: 15 cm

Gewicht: 0,6 kg
Trainingsschwert "Anderthalbhänder"

Länge gesamt: 111cm

Klingenlänge: 84 cm

Grifflänge: 23 cm

Gewicht: 0,9 kg
Spezialanfertigung - "Langes Schwert"
Buckler

Durchmesser: 34 cm

Gewicht: 0,4 kg
Unterarmschild "Tartsche"

Max. Länge: 61cm

Max. Breite: 34 cm

Gewicht: 0,8 kg

Stangenwaffe

Länge (gesamt): 181 cm

Klingenlänge: 50 cm

Grifflänge: 131 cm


Gewicht: 1,2 kg

 

Wettkampfausrüstung

 

Bei Turnieren und gleichnamigen Veranstaltungen kommt die Wettkampf- oder "historische" Ausrüstung zum Einsatz. Wie bereits der Name erahnen lässt, müssen die verwendeten Rüstungen historisch rechtfertigbar / belegbar sein. Historische Vorlagen - Quellen wie Bilder, Texte oder Funde - für Ausrüstungen gibt es viele. Jedoch müssen die Wettkampfgarnituren auch den strengen technischen Paramtern der internationalen Regeln entsprechen. Damit kommen viele Rüstungskomplexe gar nicht erst in Frage.

Dennoch ist die Palette der Möglichkeiten breit gefächert. Jede Epoche und Region hat in ihren Ausrüstungen spezifische Vorteile und in anderen Gesichtspunkten wiederum Nachteile. Hier alle möglichen Ausrüstungen aufzuzählen wäre nicht sinnhaft. Im Endeffekt bleibt es jedem Sportler selbst überlassen, was für eine historische Ausrüstung er sich für die Wettkämpfe anfertigen lässt. Der eine tendiert eher zu einer Garnitur aus dem 14.Jhd, die dem Athleten eine hohe Flexibilität und Wendigkeit ermöglicht. Andere wiederum entscheiden sich für ein Set aus dem späten 15.Jhd dessen Schutzwirkung deutlich höher ist und damit die Belastbarkeit des Trägers hinsichtlich Treffern maximiert.

Wichtig ist auf jedenfall, dass die Rüstungen von Spezialisten angefertigt werden, die über die nötigen Parameter bestens bescheid wissen, und den Sportlern maßgefertigte Ausrüstungen zu einem leistbaren Preis (durchschnittlich ab 1.600 EUR aufwärts) und in einer absehbaren Zeitspanne (2 bis 3 Monate) liefern können. Ausrüstungen selber anzufertigen ist natürlich grundsätzlich auch möglich, kostet aber Zeit und Energie. Zeit und Energie die ein Sportler wiederum besser für sein Training nutzen kann und sollte. Warum also die Zeit in die Herstellung einer Rüstung investieren, wenn es andere gibt, die sich seit vielen Jahren damit befassen, auf ein hohes Maß an Erfahrungswerten zurückgreifen können und mit der Maßfertigung von Ausrüstung ihren Lebensunterhalt verdienen?

Hersteller gibt es auf dem internationalen Markt viele. Und natürlich hält nich jeder Hersteller was er verspricht. Oft tendieren gut ausgelastete, qualitätiv hochwertige Workshops, dazu bei der Fertigung Zeit zu sparen um mehr Ware herzustellen. Darunter leidet die Qualität und in weiterer Folge die Sportler. Damit das bei unseren Sportlern nicht oder besser nicht mehr vorkommt arbeiten der VgVK Wien nur mit sehr wenigen Herstellern zusammen, die sich im direkten Vergleich gegenüber anderen klar durchgesetzt haben.

Nur qualitativ hochwertige Ausrüstungen haben im Wettkampf eine Existenzberechtigung, da nur diese ihren Träger bei der Ausübung des Sports entsprechend schützen können. Keine (historische) Rüstung ist perfekt. Darum werden Schwachstellen mit sogenannter "hidden protection" (versteckter Rüstung) so gut es geht ausgebessert. Diese versteckte Rüstung muss jedoch auch aus historisch rechtfertigbaren Materialien bestehen. D.h. Metall oder Leder - KEIN Kunststoff oder Plastik.

Die einzigen modernen Zugeständnisse bei der Wettkampfausrüstung sind Tiefenschutz und Zahnschutz.